Polizei Laufbahn gehobener Dienst

Polizei Laufbahn gehobener Dienst: Duales Studium

Die Polizeibeamten des gehobenen Dienst sind für die Abwehr von Gefahren der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zuständig. Durch Vorbeugung und Beratung (präventive Verbrechensbekämpfung) verhindern sie kriminelles Verbrechen oder klären Straftaten auf (repressive Verbrechensbekämpfung). Dabei sind sie in Einsätzen tätig wie z.B. der Aufklärung und Verfolgung von Diebstählen oder der Verkehrsüberwachung. Auch haben die Beamten des gehobenen Diensts leitende Funktionen und führen die ihnen bei Einsätzen unterstellten Kräfte. In der Verwaltung und Sachbearbeitung müssen sie ebenfalls weitere polizeiliche Aufgaben wahrnehmen und als Fachlehrer oder Fachlehrerin können sie auch an den Verwaltungsfachhochschulen der Länder im Fachbereich Polizeivollzug unterrichten. Zudem können die Beamten und Beamtinnen nach besonderen Ausbildungen in Spezialverwendungen wie zum Beispiel als Bootsführer/innen bei der Wasserschutzpolizei oder als Hubschrauberpilot/in, tätig sein.

Definition "gehobener Dienst"

Bei der Polizei ist der gehobene Dienst eine Laufbahn die dem mittleren Dienst höher gestellt ist. Dementsprechend ist auch die Einstufung der Besoldungsstufe höher, diese erstreckt sich von A 9 bis A 13. In einigen Bundesländern heißt der gehobene Dienst aber auch anders, hier ist dann die Rede von:  

  • Laufbahngruppe 1 - erstes Einstiegsamt
  • Laufbahngruppe 2 - erste Einstiegsebene
  • dritte Qualifikationsebene (Q3)

Gehobener Polizeivollzugsdienst - Voraussetzung und Studium

Der Einstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst startet – ebenso wie im mittleren Dienst – mit einer polizeilichen Ausbildung. Fachhochschulreife oder das Abitur berechtigen zur Ausbildung im gehobenen Dienst, zu dem ein Studium gehört. Auch Beamte des mittleren Dienstes können Karriere in der gehobenen Polizeilaufbahn machen. Wer sich durch exzellente Leistungen hervorhebt, hat die Chance auf einen Ausbildungsplatz im gehobenen Dienst, da dort nicht alle Ausbildungsstellen durch neue Auszubildende besetzt werden, die ihre Ausbildung direkt auf dieser Laufbahnebene starten. Auch Einsteiger/-innen in die nächst höhere Laufbahnebene absolvieren während der Ausbildung ein Studium.

Voraussetzungen für den gehobenen Dienst bei der Polizei

Für die Laufbahn im gehobenen Dienst benötigst du eine Zulassung zum Studium die du mit der Fachhochschulreife oder dem Abitur erlangst. Zudem musst du die deutsche Staatsangehörigkeit haben oder die eines anderen EU-Mitgliedstaates. Solltest du aus einen nicht EU-Mitgliedsstaat kommen gelten besondere Regelungen und eine Einstellung erfolgt nur wenn ein  dringendes dienstliches Bedürfnis an den Bewerber besteht. Weitere Informationen zu den Einstellungsvoraussetzungen und ob eine deutsche Staatsbürgerschaft zwingend notwendig ist, steht noch einmal explizit auf den Internetseiten der jeweiligen Polizei. 

Weitere Voraussetzungen die du für eine Bewerbung zum gehobenen Dienst bei der Polizei erfüllen musst: 

  • Du besitzt die Fachhochschulreife, die Allgemeine Hochschulreife oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand.
  • Du hältst zum Zeitpunkt der Einstellung die festgelegte Altersgrenze ein.
  • Du hast die geforderte Mindestkörpergröße zwischen 160 cm bis 165 cm.
  • Du bist im Besitz eines Führerschein der Klasse B für Fahrzeuge mit Schaltgetriebe.
  • Du bietest die Gewähr dafür, jederzeit für die freiheitlich demokratische Grundordnung einzutreten.
  • Du besitzt das Schwimmabzeichen mindestens in Bronze oder Silber.
  • Du lebst in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen.
  • Du bist charakterlich geeignet und hast keine Vorstrafen.
  • Du hast keine Tätowierungen im sichtbaren Bereich, insbesondere im Gesicht, am Hals und an den Händen
  • Du stellst Deine Eignung für die angestrebte Laufbahn in einem Auswahlverfahren unter Beweis.

Duale Studium im gehobenen Dienst der Polizei

Im gehobenen Polizeivollzugsdienst müssen die Polizeimeisteranwärter ein duales Studium absolvieren, dieses dauert grundsätzlich 3 Jahre und setzt sich aus dem theoretischen Teil an der Fachhochschule und aus der praktischen Arbeit im Ausbildungszentrum zusammen. Das Studium schließt mit der erfolgreich abgeschlossenen Bachelorprüfung (Laufbahnprüfung) zum “Diplom-Verwaltungswirt Polizei” bzw. “Bachelor of Arts – Polizeivollzugsdienst / Police Service” ab. Im dualen Studium bekommst du unter anderem Kriminalistik und Rechtswissenschaften gelehrt und in den praktischen Trainingsmodulen sind Schieß- und Sicherheitstraining Teil der Ausbildung. Welche Fächer und Inhalte im Studium genau vermittelt werden, liegt in der Verantwortung der einzelnen Bundesländer und kann daher variieren, allerdings sind bestimmte Fachrichtungen immer Teil der Theorie und der Praxis. Dazu gehören:    

  • Rechtswissenschaften
  • Polizeiwissenschaften
  • Strafrecht
  • Eingriffsrecht
  • Verkehrsrecht
  • Kriminalistik
  • Einsatzlehre
  • Kriminaltechnik
  • Sozialwissenschaften
  • politische Bildung
  • Fachenglisch
  • Waffenkunde
  • Funktechnik und Funkverkehr

Die theoretischen Fächer wie Rechts- und Polizeiwissenschaften sowie Strafrecht die du an der Fachhochschule für Verwaltung vermittelt bekommst sind absolute Schwerpunkte im Studium, denn dein gesamtes Handeln als Polizist oder Polizistin ist darauf aufgebaut. Aber nicht nur Fachwissen wird dir eingeprägt, sondern auch deine sozialen Kompetenzen werden gezielt in den Bereichen Psychologie, Ethik oder Soziologie geschult. Soviel zum theoretischen Teil des Studiums. In den Praxisphasen trainierst du an verschiedenen Stationen die unterschiedlichsten Trainingsmodule wie zum Beispiel: 

  • Gefahrenabwehr
  • Kriminalitätskontrollen
  • Verkehrssicherheitsarbeit
  • Schießtraining
  • Feuerlöschausbildung
  • Rettung aus Wassergefahren
  • Digitalfunk
  • Eingriffstechniken
  • Fahrausbildung
  • Erste Hilfe

Die praktischen Trainingsmodule lehren dich wie du dich im Einsatz und bei Gefahren verhältst. Dazu wird das Training immer in kleinen Gruppen durchgeführt um einen größtmöglichen Lerneffekt zu erreichen und die Übungen richtig auszuführen. Auch lernst du den Dienstalltag in unterschiedlichsten Situationen kennen und wirst dabei immer von Ausbildern begleitet und beobachtet. Besonders im Fokus steht dabei dein Verhalten gegenüber dem Bürger, wie du mit diesen kommunizierst und ob du in stressigen Situationen die Nerven behältst und gewissenhaft reagierst.      

Dienstgrade des gehobenen Polizeivollzugsdienst

Schlägst du eine Karriere im gehobenen Dienst bei der Polizei ein, dann wirst du als Polizei- bzw. Kriminalkommissar – Anwärter/in in den Vorbereitungsdienst eingestellt. Diesen Titel trägst du bis zur abgeschlossenen Bachelorprüfung das ganze Studium über. Nach erfolgreichen ablegen der Laufbahnprüfung (Bachelor of Arts – Polizeivollzugsdienst) erfolgt die Einstellung zum/zur Polizei- oder Kriminalkommissar/in und gleichzeitig wirst du als Beamter oder Beamtin auf Probe ernannt. 

Polizeikommissar (PK)

Im gehobenen Dienst bekleidet der Polizeikommissar/die Polizeikommissarin das sogenannte Einstiegsamt. Hast du das Studium erfolgreich abgeschlossen, schließt sich die Laufbahnprüfung an, die der Prüfung für den Erwerb eines Diploms gleichgestellt ist. Im Anschluss daran wirst du nicht nur zum PK ernannt; du erwirbst mit dem Diplom zusätzlich einen akademischen Titel; und zwar entweder den Titel eines „Diplom-Verwaltungswirts Polizei (FH)“ oder den „Bachelor of Arts im Polizeivollzugsdienst“.

Als Polizeikommissar gehörst du zum Kreis der Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft. Je nachdem, bei welcher Landespolizei du arbeitest, wirst du als Sachgebietsleiter, als Gruppenleiter innerhalb einer Ermittlungsdienststelle oder als stellvertretender Zugführer oder Gruppenführer einer geschlossenen Einheit eingesetzt. Du kannst aber ebenso die Position eines Ersten Streifenführers, stellvertretenden Dienstgruppenleiters oder Wachleiters übernehmen.

Polizeioberkommissar (POK)

Mit der Beförderung steigt ein Polizeikommissar zum Polizeioberkommissar auf. Du bleibst dann weiterhin Ermittlungsperson der Staatsanwaltschaft, übernimmst nun jedoch auch erste Führungsaufgaben; beispielsweise als Dienstgruppen – oder Wachleiter, als Erster Streifenführer oder als Zugführer einer geschlossenen Einheit.

Polizeihauptkommissar (PHK) und Polizeihauptkommissar (PHK A 12)

Der zweite Schritt auf der Karriereleiter im gehobenen Dienst ist die Beförderung zum Polizeihauptkommissar / der Polizeihauptkommissarin. Auch in dieser Position gehörst du zum Kreis der Ermittlungspersonen der Staatsanwaltschaft in der Funktion einer Fach- oder Führungskraft. Möglicherweise bist du als Leiter/-in einer Dienstgruppe, als Sachbearbeiter/-in wichtiger Angelegenheiten tätig oder dir wird eine besondere Streifen- oder Truppführung übertragen. Außerdem bist du berechtigt, in polizeilichen Bildungseinrichtungen als Lehr- bzw. Ausbildungskraft zu arbeiten.

Die Übernahme einer verfügbaren Planstelle in der Besoldungsgruppe A12 ist gemäß Beamtenrecht nicht gleichbedeutend mit der Übertragung eines neuen Amtes. Es handelt sich in diesem Fall also keinesfalls um eine Ernennung. Als Polizeihauptkommissar dieser Besoldungsgruppe werden dir ebenfalls Führungsaufgaben übertragen. Hierzu gehören beispielsweise die direkte oder stellvertretende Leitung einer Dienststelle oder Organisationseinheit, der Einsatz als Fachlehrer in einer polizeilichen Bildungseinrichtung oder die Übernahme wichtiger Sachbearbeitungsaufgaben.

Erster Polizeihauptkommissar (EPHK)

Wirst du im gehobenen Dienst zum Ersten Polizeihauptkommissar ernannt, hast du den höchsten Dienstgrad dieser Laufbahnebene erreicht. In dieser Position übernimmst du in erster Linie taktische Führungsfunktionen wie beispielsweise die:

  • oberste Dienststellenleitung
  • Leitung eines Fachbereichs innerhalb einer Polizei-Akademie oder Polizeischule
  • Führungsposition innerhalb eines Polizeistabs
  • Führung einer Einheit der Bereitschaftspolizei

Polizei Laufbahn gehobener Dienst - Gehalt und Verwendung

Das Gehalt das ein Polizist oder eine Polizistin verdient ist in der Besoldungstabelle A und deren Gruppen festgesetzt, dabei ist es auch egal ob diese im Streifendienst, der Bereitschafts- oder bei der Kriminalpolizei tätig sind. Die Besoldungsgruppen im gehobenen Dienst liegen zwischen A9 bis A13. Wie viel Sold gezahlt wird ist aber auch von Dienstjahren, Alter und dem Familienstand abhängig sowie ob man beim Bund oder bei den Ländern angestellt ist.

Verdienst während dem Studium

Als Polizeikommissaranwärter/-in bist du bereits ab dem ersten Tag deines Studiums „Beamter auf Widerruf“ und bekommst Anwärterbezüge. Diese sind wiederum auch abhängig von Sonder- und Familienzuschlägen sowie vom Tarifvertrag des jeweiligen Bundeslandes.        

1. Studienjahr​

ca. 1.150 – 1.250 €

(Brutto)

2. Studienjahr

ca. 1.250 – 1.350 €

(Brutto)

3. Studienjahr

ca. 1.300 – 1.500 €

(Brutto)

Bundespolizei - bei Studienbeginn

ca. 1.230 €

(Netto)

Wie viel verdient man im gehobenen Dienst der Polizei?

Nach erfolgreichem abschließen des Studium mit Ernennung zum/zur Polizeikommissar/-in steigen auch deine Bezüge. Der gehobene Dienst ist in der Besoldungstabelle A in den Besoldungsgruppen A9 bis A13 eingeteilt, mit jeweils 8 Erfahrungsstufen in den man in der Regel alle 2-4 Jahre Aufsteigen kann. Dadurch steigen in regelmäßigen Abständen deine Beamtenbezüge in der entsprechenden Besoldungsgruppe. Durch besonderen Einsatz und außerordentlichen Leistungen kannst du aber auch schnell durch Beförderungen in die nächst höhere Besoldungsgruppe aufsteigen. Je nach dienstlicher Verwendung und privaten Umständen fällt der Verdienst mal mehr oder weniger aus. Dein monatlicher Sold könnte wie folgt aussehen:        

Besoldungsgruppe A9

ca. 2.400 – 2.650 €

(Brutto)

Besoldungsgruppe A10

ca. 2.580 – 2.800 €

(Brutto)

Besoldungsgruppe A11

ca. 2.950 – 3.200 €

(Brutto)

Besoldungsgruppe A12

ca. 3.180 – 3.600 €

(Brutto)

Besoldungsgruppe A13

ca. 3.750 – 4.250 €

(Brutto)

Gehalt bei der Bundespolizei gehobener Dienst - Besoldung ab dem ersten Tag​

BGr. A9, ErfSt. 1, 23 Jahre, ledig

ca. 2.340 €

(Netto)

BGr. A10, ErfSt. 4, 30 J., verh. 1 Kind

ca. 3.310 €

(Netto)

BGr. A11, ErfSt. 5, 35 J., verh. 2 Kinder

ca. 4.190 €

(Netto)

BGr. A12, ErfSt. 7, 45J., verh. 2 Kinder

ca. 4.640 €

(Netto)

BGr. A13, ErfSt 8, 53 J., verh.

ca. 4.580 €

(Netto)

Verwendung und Aufstiegschancen nach dem Studium

Nach abgeschlossenem Studium bieten sich für die Beamten und Beamtinnen des gehobenen Polizeidienstes der Schutzpolizei vielfältige berufliche Möglichkeiten. Du kannst beispielsweise in Polizei-Inspektionen oder Polizeipräsidien, aber auch bei den Direktionen von Wasserschutz- oder Landespolizei zum Einsatz kommen.

Eine wichtige Basis für diesen Dienst ist fundiertes Wissen in unterschiedlichen Fachgebieten wie etwa

  • Einsatzlehre
  • Kriminalistik (inkl. Kriminaltechnik)
  • Recht
  • Verkehrslehre
  • Psychologie
  • Führungslehre

Derartige Kenntnisse sind notwendig, wenn du mit dir unterstellten Personen (vor allem mit Beamtenanwärtern/-innen im Polizeivollzug) Polizeiaufgaben in Eigenverantwortung wahrnehmen sollst.

Wie kommt man zur Kriminalpolizei?

Nachdem das Studium erfolgreich abgeschlossen wurde erfolgt zunächst die Verwendung für 2-4 Jahre im Wach- und Wechseldienst oder in einer Hundertschaft (Bereitschaftspolizei) für jeden Polizeikommissar. Erst wenn du diese Stationen durchlaufen und reichlich Berufserfahrungen gesammelt hast, kannst du dich intern auf eine Stelle bei der Kriminalpolizei bewerben. Von dort an steht einer Verwendung bei der Kripo prinzipiell nichts mehr im Wege. 

Ein Direkteinstieg in die Kriminalpolizei ist nur im gehobenen Dienst – mit garantierter Verwendung in einer kriminalpolizeilichen Abteilung – in den Bundesländern Berlin, HamburgHessen und Schleswig-Holstein möglich. Auch beim Bundeskriminalamt, kurz BKA, ist eine direkte Verwendung bei der Kriminalpolizei im gehobenen Dienst vorgesehen.   

Tätigkeitsbereiche und Aufgaben im gehobenen Dienst der Polizei

Im gehobenen Polizeidienst der Schutzpolizei übernehmen Polizeivollzugsbeamte/-innen die Führung ihnen unterstellter Kräfte bei unterschiedlichen Einsätzen; insbesondere bei der Verkehrsüberwachung und im Streifendienst. Außerdem werden sie in der Verwaltung oder für die Ausbildung von Polizisten/-innen eingesetzt. Unterschiede gibt es in Bundesländern, in denen es keine Laufbahn des mittleren Dienstes mehr gibt. Dann können auch Tätigkeiten und Aufgaben zugewiesen werden, die früher vom mittleren Dienst übernommen wurden. Das kann zum Beispiel der Streifen- oder Wachdienst bei der Bereitschaftspolizei sein. Hier kannst du bei Demonstrationen, Such- und Fahndungsaktionen oder bei Drogenrazzien eingesetzt werden.

Alle Einsätze werden selbstständig von dir geleitet. Hierzu gehören etwa Planung und Durchführung von Absperrungen, die Einteilung von Streifenbesatzungen oder du fährst selbst Streife. Andere Aufgaben sind die Feststellung von Personalien oder die Erteilung von Geldbußen bei Ordnungswidrigkeiten. Im Bereich der Verkehrsüberwachung bist du sowohl für die Planung als auch die Organisation von Geschwindigkeitskontrollen zuständig. Hinsichtlich der Verkehrssicherheit überprüfst du den Schwerverkehr (Lademenge, Gefahrgut) oder du kümmerst dich um die Koordination der Aufnahme schwerer Verkehrsunfälle direkt am Unfallort. Außerdem bist du Ansprechpartner für Hilfe suchende Bürger und Bürgerinnen, gibst Auskunft oder nimmst Anzeigen auf. Nach einem Einbruch oder Überfall erteilst du notwendige Einsatzaufträge an deine dir unterstellten Beamten oder nimmst sogar selbst an Einsätzen teil, beispielsweise auf Wasserstraßen oder zwecks Überwachung von Zufahrtsstraßen zu Veranstaltungsorten.

Gehobener Polizeivollzugsdienst – Laufbahn für Menschen mit Führungsqualitäten

Hast du die Funktion eines Vorgesetzten inne, übernimmst du neben der Vorbildfunktion auch die Aufgabe, deine Mitarbeiter zu motivieren und für ein positives und angenehmes Betriebsklima zu sorgen. Im Sinne einer erfolgreichen Polizeiarbeit sind spezielle Fähigkeiten wie Selbstkontrolle (vor allem in Risiko-Situationen) und die spezielle Gabe, Konflikte- und Probleme systematisch zu lösen, unerlässlich.

Die Beamten und Beamtinnen arbeiten sowohl eigenständig als auch im Team. Schreibtischarbeiten gehören ebenso zum Aufgabengebiet wie unterschiedliche Tätigkeiten im Außendienst (Einsätze bei Großveranstaltungen und Verkehrsunfällen, Streifendienst). Zudem musst du aufgrund des Schichtdienstes auch zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten dienstbereit sein (Sonn- und Feiertage).

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