BKA Einstellungstest

Mit dem Online-Testtrainer Einstellungstest und Assessment-Center der Polizei erfolgreich bestehen.

  • Direkte Freischaltung
  • Echte Online-Tests
  • Tausende Aufgaben
  • Lösungen und Expertentipps
  • Videomaterial

Das BKA mit seinen mehr als 6.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trägt maßgeblich zur Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland bei und gestaltet die Zukunft der Kriminalitätsbekämpfung. Der Kriminaldienst ist gespickt mit vielfältigen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten. Um den facettenreichen und anspruchsvollen Aufgaben des BKA gerecht werden zu können, müssen sich alle Bewerber in einem umfangreichen Auswahlverfahren mit Einstellungstest beweisen.

Das BKA ist eine international tätige Zentralstelle der deutschen Polizei und führt Ermittlungen im Innland, auf internationaler Ebene und im Internet. Das heißt, es nimmt in bestimmten Bereichen Strafverfolgungsaufgaben wahr und ermittelt aufgrund eigener Zuständigkeit oder im Auftrag. Außerdem ist das BKA unter anderem in der Forschung, Entwicklung und Analyse tätig und hat Aufgaben im Bereich des Personenschutzes. Wenn du also Lust auf anspruchsvolle Aufgaben, abwechslungsreiche Einsatzmöglichkeiten und attraktive Karrierechancen hast, dann hat das BKA viel für dich zu bieten. Welche Aufgaben du im Auswahlverfahren meistern musst sowie praktische Tipps zum Einstellungstest, erfährst du hier ausführlich im Beitrag.

Inhalte des BKA Einstellungstest

Wenn deine Bewerbung beim BKA auf Vollständigkeit geprüft wurde und du alle formalen Voraussetzungen hinreichend erfüllst, erhältst du eine Einladung zum BKA Einstellungstest. Im Auswahlverfahren des BKA werden die Bewerberinnen und Bewerber sowohl auf ihre kognitiven als auch auf ihre physische Leistungsfähigkeit geprüft. Als Kriminalbeamtin und -beamter musst du umfassende und vielschichtige Anforderungen erfüllen, aus diesem Hintergrund besteht das BKA Auswahlverfahren aus unterschiedlichen und umfänglichen Eignungstests. Insgesamt besteht das Auswahlverfahren aus vier Prüfungsabschnitten.

1. Das psychodiagnostische Testverfahren

Das psychodiagnostische Testverfahren wird von jedem Beweber am Computer durchgeführt und besteht aus einem Test zum allgemeinen Denkvermögen, einem Konzentrationstest und einem Deutschtest. Alle Aufgaben müssen überwiegend im Multiple-Choice-Verfahren beantwortet werden.

Hier stehen vor allem deine allgemeinen kognitiven Fähigkeiten auf dem Prüfstand. Du musst drei verschiedene Testgruppen bearbeiten, die verschiedene Aufgaben zum verbalen, numerischen und figuralen Denkvermögen enthalten. Dieser Testabschnitt dauert ca. 90 Minuten. 

Tipp: Mache dich mit gängigen Aufgabentypen vertraut, um Unsicherheiten und ggf. Nervosität in der Prüfungssituation abzubauen.

Im Konzentrationstest werden deine Fähigkeiten des aufmerksamen und konzentrierten Arbeitens geprüft. Dazu musst du eine Aufgabe möglichst schnell und fehlerfrei bearbeiten. Dieser Testabschnitt dauert ca. 20 Minuten.

Tipp: Deine Konzentrationsfähigkeit kannst du z. B. durch spielerische Methoden steigern, wie etwa das regelmäßige und erfolgreiche Lösen von Rätseln oder auch Gesellschaftsspiele wie Mikado“ oder „Jenga“ sind hier besonders hilfreich. Natürlich solltest du auch ausgeschlafen und fit zum Einstellungstest erscheinen. Koffein oder Traubenzucker kann ebenfalls die Konzentration und Aufmerksamkeit steigern.

Der Deutschtest besteht aus verschiedenen Aufgaben zur deutschen Rechtschreibung und Grammatik. Zudem müssen Aufgaben zur Wortbedeutung bearbeitet werden. Dieser Testabschnitt dauert ca. 30 Minuten.  

Tipp: Setzte dich gezielt mit den Rechtschreib- und Grammatikregeln auseinander. Das tägliche Lesen von Zeitungen, News-Apps oder Fachlektüren kann ebenfalls zur sicheren Beherrschung der eigenen Deutschkenntnisse beitragen.

2. Der Sporttest

Im BKA Sporttest werden deine sportmotorischen Fähigkeiten wie Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit und Geschicklichkeit getestet. Dazu musst du deine körperliche Leistungsfähigkeit in vier Disziplinen unter Beweis stellen. Für jede Disziplin kannst du 5 Punkte erzielen und maximal 20 Punkte sammeln. Der Sporttest gilt dann als bestanden, wenn du am Ende aller Übungen eine Mindestpunktzahl von 10 erreicht hast.

Wie du letztendlich die Punkte erreichst, ist zweitrangig. Solltest du z. B. in zwei Disziplinen 0 Punkte erreichen und in den anderen beiden Disziplinen 5 Punkte, so hast du den Sporttest beim BKA dennoch bestanden. 

Im Achterlauf musst du deine Beweglichkeit sowie Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Hierzu umrundest du fünf Stangen auf einem vorgegebenen Weg. Dabei wird ein fehlerfreier Ablauf auf Zeit bewertet.

Tipp: Mit Intervalltraining oder Tempowechselläufe kannst du deine Schnelligkeit und Beweglichkeit verbessern. Joggen und Kraftübungen sind ebenfalls ein gutes Training.

Die Klimmzüge musst du an einer ca. 105 cm hohen Stange absolvieren. Dabei greifst du die Stange im Rissgriff in gestreckter Körperlage, die Füße befinden sich dabei auf dem Boden. Hast du die korrekte Ausgangsposition eingenommen, bekommst du das Zeichen Körperspannung aufzubauen und dich kontrolliert hochzuziehen. Bewertet wird die Anzahl an korrekten Wiederholungen.   

Tipp: Mit Übungen wie Latziehen, Bankdrücken, Rudern oder Klimmzüge selbst, kannst du deine Kraft verbessern. Ebenfalls effektiv sind Übungen zur Steigerung von Bauch- und Rückenmuskulatur.

Der Eckenlauf ist ein Sprinttest, in dem du eine Strecke von 100 Metern, so schnell wie möglich, zurücklegen musst. Dabei musst du drei Stangen, die dreieckförmig ausgerichtet sind, umlaufen. Die Bewertung erfolgt nach Zeit.

Tipp: Mit Intervalltraining oder Tempowechselläufe kannst du deine Schnelligkeit und Beweglichkeit verbessern. Joggen und Kraftübungen sind ebenfalls ein gutes Training.

Beim Ausdauerlauf kommt es auf deine Kondition an. Hier musst du in einer Zeit von 6 Minuten so viele Runden wie möglich zurücklegen, bis das Rennen von den Prüfern beendet wird. Eine Runde in der Halle entsprechen 130 Meter.  

Tipp: Mit regelmäßigem Joggen und Steigerungsläufen kannst du gezielt deine Kondition und Ausdauer verbessern.

3. Gruppen- und Einzelgespräch

Der dritte Testteil im Auswahlverfahren ist die mündliche Prüfung, diese gliedert sich in drei Testabschnitte: einer Gruppendiskussion, einem Kurzvortrag und einem Einzelgespräch. In erster Linie geht es im mündlichen Testabschnitt darum, dich besser kennenzulernen und deine Berufsmotivationen in Erfahrung zu bringen. Dabei achtet die Prüfungskommission besonders auf dein Auftreten und dein Verhalten gegenüber anderen Personen. Zudem nehmen Durchsetzungsvermögen und Teamgeist in den Tests eine wichtige Rolle ein.

4. Ärztliche Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit

Die letzte Hürde im Auswahlverfahren besteht aus der ärztlichen Untersuchung auf Polizeidiensttauglichkeit. Diese ist von Nöten, da an die zukünftigen Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten des Bundes sehr hohe körperliche Anforderungen gestellt werden, die auch für die Folgejahre eine uneingeschränkte gesundheitliche Eignung erfordern. Mit der Untersuchung wird deine gesundheitliche Eignung im Rahmen des Auswahlverfahrens in mehreren Einzeluntersuchungen festgestellt. Unter anderem findet

  • ein allgemeiner medizinischer Check,
  • ein Hör- und Sehtest,
  • ein Leistungs-EKG,
  • ein Blutest sowie eine Urin Abgabe

statt. Die gesundheitlichen Anforderungen und möglichen Ausschlusskriterien, insbesondere zum Sehvermögen, kannst du nachstehendem Informationsblatt des BKA entnehmen.

Hinweise und Selbsteinschätzung zur Polizeidiensttauglichkeit beim BKA

Der Polizeivollzugsdienst mit seinen spezifischen, über allgemeine Dienstaufgaben hinausgehenden Anforderungen stellt an Beamtinnen und Beamten erhöhte gesundheitliche Anforderungen.

In vier Rubriken unterteilt finden Sie nachstehend – in nicht abschließender Aufzählung! – einige Gründe, die in aller Regel eine Polizeidiensttauglichkeit ausschließen. Lassen Sie sich dabei bitte nicht von der Vielzahl der medizinischen Fachbegriffe irritieren. Sollten Sie von einem oder mehreren der aufgeführten Gründe betroffen sein, dürfte Ihnen der entsprechende Fachbegriff geläufig sein.

Als Ausschlussgründe für eine Polizeidiensttauglichkeit kommen prinzipiell alle vorliegenden oder ihrer Natur nach nicht heilbaren, eventuell auch nur schubweise auftretenden Gesundheitsstörungen in Betracht, die der Ausübung des Amtes, des unmittelbaren Zwangs auch unter Führung der Dienstwaffe, dem körperlichen Einsatz gegen Personen, ausreichendem Selbstschutz und Außen- und (Wechsel-) Schichtdienst entgegenstehen.

Die Ausschlussgründe werden vorliegend in folgende Rubriken unterteilt:
1. Unzureichende gesundheitliche körperliche Leistungs-/Belastungsfähigkeit
2. Erhöhte gesundheitliche Verletzbarkeit
3. Risiko für Bewusstseinsstörungen, erhebliche Stimmungs- oder Konzentrationsschwankungen
4. Unzureichend stabiler seelischer Gesundheitszustand bzw. unzureichende psychische Leistungsfähigkeit

Zu Nr. 1 unzureichende gesundheitliche körperliche Leistungs-/Belastungsfähigkeit, z. B. durch
a) Stoffwechsel-, Autoimmun-, Bluterkrankungen oder in Folge von deren Behandlung,
z. B. Blutzuckererkrankung (Diabetes mellitus), behandlungspflichtige Schilddrüsenkrankheiten oder Hormonstörungen, Blutarmut (Anaemie),
b) Erkrankungen der Atemwege: allergisches oder Anstrengungs-Bronchialasthma, hyperreagibles Bronchialsystem,
c) herabgesetzte Funktionalität oder Belastbarkeit von Wirbelsäule, Gelenken oder anderen Anteilen des Bewegungsapparates bei:
– (auch neurologisch bedingtem oder ungeklärtem) Zittern (Tremor),
– Bandscheibenvorfall, Zustand nach Bandscheibenoperation,
– relevanter Gefügestörung, z. B. Wirbelgleiten (Spondylolisthese),
– ungenügend stabilen Skelettanteilen, ungenügend stabilem Gelenk mit Verrenkungsgefahr: nach habitueller Gelenkluxation (Kniescheibenausrenkung bei -fehlform), bei fehlendem oder defektem vorderen Kreuzband,
d) aktuelle oder frühere Medikamentenwirkung: nach/bei cytostatischer, radioonkologischer, immunsuppressiver oder hormoneller Behandlung,
e) naturgemäß unheilbare Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) oder bei häufig auftretenden Durchfällen,
f) chronische Erkrankungen der Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, innerer Organe (Hepatitis B, C und andere Formen, Pancreatitis),
g) unzureichende Leistungsfähigkeit der Herz-/Kreislauforgane, z. B.
– bei Herzklappenfehler oder Herzscheidewanddefekt,
– nach angio- oder cardiologischer Operation,
– bei Herzrhythmus-, Reizleitungsstörungen,
– bei Bluthochdruck, bei Kreislaufregulationsstörungen,
– im Belastungs-EKG (entsprechend den arbeitsmedizinischen Grundsätzen),
– in Verbindung mit Übergewicht.

Zu Nr. 2 erhöhte gesundheitliche Verletzbarkeit, z. B. durch
a) relevante Funktionsstörungen an folgenden Sinnesorganen:
Augen: Minderung des Sehvermögens, des räumlichen Sehens, bei Gesichtsfeldausfällen, bei Farbsinnschwäche (diesbezüglich unbedingt die näheren Hinweise zum Sinnesorgan Augen beachten!),
Ohren: Minderung des Hörvermögens, des Sprachverständnisses auch bereits eines Ohres, nach/bei Hörsturz oder Tinnitus, bei Trommelfelldefekt,
Geruchssinn.

Die Umstände des Polizeivollzugsdienstes fordern – allein bereits zum Eigenschutz – ein Mindestmaß oben angesprochener Sinnesfunktionen, das auch ohne Hilfsmittel (Sehhilfen, Hörgerät, Cochlea-Implantat) gewährleistet sein muss!

b) durch Implantate (einige Osteosynthese-Materialien), bei Ersatz von Körperteilen (z. B. an Gelenken, Intraocularlinse),
c) bei erhöhtem Risiko für Blutgerinnselbildung (Thromboseneigung/Thrombophilie) oder Blutung, z. B. durch Gerinnungsleiden oder Medikamentenwirkung,
d) bei verminderten gesundheitlichen Abwehrkräften, die Risiko für Dienst unter den unterschiedlichen Witterungsbedingungen und bei Kontakt auch zu unbekannten, möglicherweise infektiösen Personen darstellen (Immunsuppression durch Medikamente, Bestrahlung u.a.),
e) bei Vorliegen nur einer Niere (Dialysepflicht bei deren Verletzung!),
f) für psychische Verletzungen, z. B. nach bereits erlittenem Psychotrauma, nach bereits erlittener posttraumatischer Belastungsstörung u. ä.

Zu Nr. 3 Risiko für Bewusstseinsstörungen, erhebliche Stimmungs- oder Konzentrationsschwankungen, z. B.
a) bei Stoffwechsel- (Blutzuckererkrankung Diabetes mellitus), Autoimmun-, psychischen Erkrankungen,
b) bei neurologischen Leiden (Anfallsleiden/Epilepsie, Krampfbereitschaft, Absencen),
c) in Folge von Medikamenteneinnahme oder Sucht(-mitteleinnahme).

Zu Nr. 4 unzureichend stabiler seelischer Gesundheitszustand bzw. unzureichende
psychische Leistungsfähigkeit, z. B.
g) durch nicht ausschließbare Eigen- oder Fremdgefährdung (nach autoaggressivem Verhalten, bei Sucht),
h) durch psychische Instabilität (ADHS, psychosomatische, Ess- oder Angststörung, Suchterkrankung),
c ) durch naturgemäß unheilbare psychische Krankheiten (aufgetretene endogene „Depression“,
Psychose, Borderline-Störung),
d) durch Persönlichkeitsstörung,
e) durch aktuelle oder frühere Medikamenten-/Suchtmitteleinnahme.

Zu beachten ist, dass eine nicht unbeachtliche Anzahl psychischer Leiden definitionsgemäß nicht „ausheilen“ können, da diese mit schubweisen Verläufen – mitunter auch in großen zeitlichen Abständen – behaftet sind, somit dauerhaft fortbestehen (z.B. Depression, Suchterkrankung und auch zeitweilige Rückbildung/“Remission“).

Auf Basis der Polizeidienstvorschrift (PDV) 300 in der jeweils Fassung.
Quelle: © Bundeskriminalamt / www.bka.de

Zu beachten insbesondere von Bewerberinnen und Bewerbern, denen die Minderung ihres Sehvermögens (Brillen-, Kontaktlinsenträger, z. B. bei bekannter Farbsehschwäche, eingeschränktem
räumlichen Sehen) bereits bekannt ist oder die eine solche vermuten!

Die Anforderungen an die Sehkraft sind in der Polizeidienstvorschrift 300 (PDV 300) festgeschrieben. Zu
diesem Aspekt erlaubt das Amt im Polizeivollzug keine Abstriche. Sind Anforderungen an Sinnesorgane nicht erfüllt, ist die Polizeidiensttauglichkeit im Sinne der Nr. 2 a) ausgeschlossen. Die
Einstellung ist damit verhindert.

Falls in Hinblick auf Ihr Sehvermögen Unklarheiten bestehen, sollten Sie diese zunächst bei einer Augenärztin/einem Augenarzt klären, sich ggf. dort untersuchen lassen und das Ergebnis im Rahmen Ihrer Selbsteinschätzung berücksichtigen. Kosten für augenärztliche Untersuchungen mit dem Ziel der Bewerbung für den Polizeidienst werden vom BKA nicht übernommen!

Wir raten ausdrücklich davon ab, sich allein zur Erlangung eines Amtes medizinischen Eingriffen oder Operationen zu unterziehen, da trotz allen Fortschritts auch heutzutage häufige (hier: refraktionschirurgische) Operationen („Laser-OP“) an den Augen unvermeidbar risikobehaftet bleiben.

Sollten Sie sich den- noch dazu entschließen, berücksichtigen Sie bitte Folgendes:

Wie auch nach anderen Operationen oder intensiveren Heilmaßnahmen setzt die Beurteilung der Polizeidiensttauglichkeit die „Heilungsbewährung“ voraus. Darunter ist der Ablauf der für die jeweilige Operation oder Maßnahme typischen Zeitphase zu verstehen, in der noch Komplikationen zu befürchten sind. Nach einer „Laser-OP“ am Auge wird der erreichte Zustand frühestens 1/2 Jahr nach dem Eingriff beurteilbar. Der Polizeiärztliche Dienst stützt sich dann in der Regel auf eine detaillierte augenärztliche Befunderhebung (Ausschluss von Narben, von erhöhter Blendempfindlichkeit, Bestimmung der Resthornhautdicke). Diese Befunderhebung wird von einer unabhängigen Augenärztin/einem unabhängigen Augenarzt erwartet (nicht in die OP-Planung und OP-Durchführung involviert)!

Auszüge aus der Vorschrift für die ärztliche Beurteilung der Polizeidiensttauglichkeit (PDV 300):
– …“Untauglich machen Missbildungen, Defekte oder chronische oder zum Rückfall neigende Krankheiten des Augapfels, der Augenmuskeln, der Augenlider, der Tränenorgane, der Hornhaut (Hornhauttrübung, sofern sie das Sehen behindern) und des inneren Auges, Schielen, Nystagmus, Augenmuskellähmung.“
– „Die zur Korrektur benötigten Gläser und deren Fassungen dürfen keine wesentlichen Beeinträchtigungen des Gesichtsfeldes bedingen.“
– „Der Polizeivollzugsdienst erfordert ein gutes Farbunterscheidungsvermögen.“ 

Polizeidienstuntauglichkeit liegt u. a. vor bei
– unkorrigierter Sehschärfe auf einem Auge von weniger als 0,5, wenn das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet ist, von weniger als 0,3, wenn das 20. Lebensjahr vollendet ist,
– korrigierter Sehschärfe unter 0,8 schon auf einem Auge, selbst bei einer Sehschärfe von 1,0 des anderen Auges,
– Hyperopie in Zykloplegie über +2,5 dpt. sphärisch schon auf einem Auge, 
– unzureichendem räumlichen Sehen, herabgesetzter Dämmerungssehschärfe, erhöhter Blendempfindlichkeit, Gesichtsfeldeinschränkung schon auf einem Auge,
– Brechungsanomalien oder Augenerkrankungen, die die Benutzung von Kontaktlinsen erfordern,
Farbensinnstörung,
– Deuteranopie, Protanopie.

Auf Basis der Polizeidienstvorschrift (PDV) 300 in der jeweils Fassung.
Quelle: © Bundeskriminalamt / www.bka.de

Eine Einstellung mit fester oder loser Zahnspange ist nicht möglich, die kieferorthopädische Behandlung muss abgeschlossen sein. Retainer (Drähte zur Stabilisierung nach der Behandlung) sind kein Problem. Die ärztliche Untersuchung kann auch noch mit Spange durchgeführt werden, jedoch muss die Behandlung bis zum Beginn des Studiums abgeschlossen sein.

Häufig gestellte Fragen

Der Einstellungstest findet ab dem Einstellungstermin 10/2019 statt. Weitere Informationen erhältst du mit der Einladung zum Auswahlverfahren.

Der Einstellungstest findet im Rahmen eines dreitägigen Auswahlverfahrens im Tagungszentrum „Erbacher Hof“ in Mainz statt.

Die Laufbahn des gehobenen Dienstes sieht Beförderungsmöglichkeiten bis zur ersten Kriminalhauptkommissarin / zum ersten Kriminalhauptkommissar vor. Bei guten Leistungen kannst du zu einer Aufstiegsausbildung für den höheren Kriminaldienst zugelassen werden.

Während des Studiums erhältst du im ersten Jahr ein Grundgehalt in Höhe von rund 1.200 Euro. Im dritten Studienjahr erhöht sich der monatliche Bruttobetrag auf rund 1.360 Euro. Nach dem Studium erfolgt die Besoldung nach dem Bundesbesoldungsgesetz, beginnend mit der Besoldungsgruppe A 9g BBesO (derzeit 2.800,00 Euro brutto).

Voraussetzung ist ein erfolgreicher Abschluss eines Masterstudiengangs (Aufbaustudium) mit überwiegend informationstechnischen, sozial-, politik- oder wirtschaftswissenschaftlichen Studienschwerpunkten. Dieser muss mit mindestens, 120 Creditpoints bewertetet sein. Weitere Informationen findest du hier https://www.bka.de/DE/KarriereBeruf/EinstiegBeimBKA/Berufserfahrene/Nachwuchsfuehrungskraft/EinstiegAbschluss/abschluss_node.html

 

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